Über die Rauhnächte

In der besinnlichen Weihnachtszeit beginnen wieder die Rauhnächte. Zeit für Ruhe, Stille und innere Einkehr. Zeit für ein Resümee und zum Orakeln. Vielleicht gründen die guten Vorsätze für das neue Jahr auch in diesem uralten und wie ich finde, sehr schönen Brauch.

Es gibt verschiedene Überlieferungen und Dinge die man laut Volksglauben nicht tun sollte, wie zum Beispiel zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester Wäsche waschen, da sich böse Geister in der Wäsche verfangen könnten. Oder das Schneiden der Haare und Fingernägel sollte vermieden werden, da dies Kopfschmerzen bzw.Fingerkrankheiten hervorrufen könne.

Auch das Feuerwerk in der Silvesternacht ist noch ein abgewandeltes Überbleibsel aus vergangenen Zeiten und soll mit seinem Lärm und Getöse böse Geister abhalten.

Vieles davon wird als Ammenmärchen behandelt und abgetan. Doch so manchen Brauch finde ich sehr schön, vor allem das Orakeln für das kommende Jahr. Ich kann mich an solche Erzählungen aus meiner Kindheit gut erinnern und ich finde es schön und wichtig solche Dinge zu pflegen und am Leben zu erhalten.

So beginnen die Rauhnächte in der Nacht vom 24. auf 25. Dezember und enden mit der 12. Rauhnacht vom 4. auf 5. Januar. Jeder dieser Tage steht für einen Monat im kommenden Jahr. Die erste Rauhnacht steht also für den Januar, die zweite für den Februar und so weiter.

In dieser Zeit empfiehlt es sich ein Rauhnacht-Tagebuch zu führen und zum Beispiel die Träume der letzten Nacht festzuhalten. Auch Beobachtungen, das Wetter betreffend, das eigene körperliche und psychische Wohlbefinden und alles was einem an diesem Tag auffällt oder wichtig ist festzuhalten, ist sehr interessant. Vielleicht sind es auch nur Kleinigkeiten, Anrufe, Nachrichten die man erhielt oder Begegnungen. Wenn man dann im Verlauf des neuen Jahres nachliest was man orakelt bzw. erlebt hat, lässt sich so manche eingetroffene Vorhersage finden.

Es gibt sicher noch viele andere Arten zu orakeln und das kommende Jahr vorrauszusagen, jeder kann da seinen eigenen Weg finden. Ich benutze zusätzlich zu den allgemeinen Beobachtungen und dem Aufschreiben meiner Träume, natürlich noch meine Lenormandkarten und die Engelkarten.

Wie, was und wieviel bleibt jedem selbst überlassen. Versuche es doch einfach mal selbst und lass dich überraschen!

 

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